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Technik beim Schwimmen

Das Technik-Training beim Schwimmen bezieht sich dabei auf das Kraulen, welches die schnellste Form der Fortbewegung im Wasser ist. Doch wie hat das Kraulen überhaupt abzulaufen? Die Fortbewegung erfolgt vor allem durch die Arme. Die Beine dienen hauptsächlich der Stabilisierung, wobei die abwechselnde Schlagbewegung dem Kicken eines Fußballs gleicht. Man senkt demnach zunächst den Oberschenkel, um daraufhin den Unterschenkel und den Fuß "nachzukicken". Das Fußgelenk wird dabei nicht zu stark angespannt, damit dieser sogenannte Ristschlag einen optimalen Vortrieb bewirkt. Um sich diesen Bewegungsablauf bewusst zu machen, kann sich einfach mal an den Beckenrand gesetzt und diese Bewegung ausgeführt werden. Dadurch sieht man selbst seine eigene Schlagbewegung und kann einschätzen, ob die vorgegebene Technik korrekt ausgeführt wird. Eine weiterführende Übung ist das Schwimmen mit Schwimmbrett. Die Arme umfassen dabei über dem Kopf das Brett und es wird sich ausschließlich mit den Beinen fortbewegt. Es ist nun eine volle Konzentration auf die Beinarbeit möglich. Häufige Fehler, beispielsweise ein angespanntes Fußgelenk, ein Radfahren (Oberschenkel ziehen zu weit nach vorne) oder ein Herausschlagen der Beine aus dem Wasser werden so leichter erkannt.

Schwieriger gestaltet sich da schon die Armarbeit, welche zum Grundverständnis in vier Phasen aufgeteilt wird. So beginnt die Bewegung mit dem Wasserfassen. Dies heißt, dass die Hand bzw. der greifende Arm nicht einfach vorm Körper in das Wasser geschlagen wird. Man sollte stattdessen versuchen, die Hand "aufzulegen" und das Wasser regelrecht zu greifen. Nun erfolgt die Zugphase und Druckphase.

Dabei stellt man sich am besten vor, dass die Fingerspitzen der geschlossenen Hand eine Leuchtspur hinterlassen. Diese Leuchtspur sollte beim Eintauchpunkt beginnen und gerade unter dem Körper verlaufen. Erst am Ende biegt sich diese Gerade in Richtung der Körperlängsachse. Das heißt schlicht, dass ab knapp über Bauchnabelhöhe die Hand in die Richtung der eigenen Zehen geführt wird. Zuletzt wird der Arm aus dem Wasser geschwungen und wieder nach vorne geführt.

Um diese Technikform zu lernen, stellt man sich am besten vor einen Spiegel und führt diese Bewegung aus. Im Wasser ist das Lernen der Kraularmbewegung alleine sehr schwer, weshalb ein Trainingspartner helfen sollte. Der kann einen dann einfach an den Füßen packen und man führt nur die Armbewegung des Kraulens aus. Es ist dabei für den Außenstehenden leicht, häufige Fehler zu erkennen. Es wird beispielsweise bei der Schwungphase oftmals der Arm nicht durchgestreckt oder der Einstichpunkt ist beim Wasserfassen viel zu nah am Körper.

Als weiterführende Übung kann auch ein Pull-Boy eingesetzt werden. Diese werden unter den Körper geklemmt und die Beine beim Kraulen ohne Bewegung hinterher gezogen. Um letztendlich noch die Dreieratmung zu lernen, kann damit begonnen werden, beim Kraulen immer auf der falschen Seite auszuatmen. Versuche dabei, nach und nach die "gewohnte" Seite einfließen zu lassen. Die Dreieratmung stellt sich dann mit genügend Übung ganz von selbst ein